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Holistic Yoga 

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Auf der Suche nach der Menschlichkeit

Eine Synthese von alten, bewährten Techniken und Weisheiten des klassischen Yoga und neuen Erkenntnissen aus Trainingslehre, Psychologie und Biologie, gepaart mit vielfältigen praktischen Übungen für Körper, Geist und Seele. Das ist mein Anspruch und das will ich mit Holistic Yoga vermitteln.

Jeder Mensch - vorausgesetzt du bist bereit dazu - kann mit Yoga und seinen vielfältigen Techniken die Tiefen des eigenen Bewusstseins erfahren. Dies fördert eine ganz andere Sicht auf die Welt und einen freundlichen Umgang miteinander.

Dazu greife ich zurück auf tradiertes Wissen aus dem alten Yoga - und dies möglichst schnörkellos -  sowie auf moderne Lehren und Erkenntnisse,  so dass auch du  die Yoga-Praxis auf eine westliche, dir verständliche Art erfahren kannst. Du, der du ein moderner Mensch bist, der - wie ich - nicht von indischen Tradtionen sondern von westlicher Kultur geprägt worden bist. Das große Ziel des Yoga - die Erlangung der großen Einheit von Selbst und Welt - bleibt davon unberührt. Nur die Herangehensweise bekommt andere Akzente.

Denn auch oder gerade in der westlichen Kultur haben die meisten von uns, diese Einheit schon lange verloren. Dieser schwer in Worte fassbare Verlust nagt und arbeitet vorwiegend unterschwellig in unserem Bwusstsein - in dir und mir und vielen anderen - und lässt manchen von uns sich auf die Suche machen. 

Bei den meisten Menschen ist diese Suche ein diffuses Verlangen. Welches sie antreibt, ihr Glück in sportlicher Aktivität, in Kunst und Musik, in sozialen Aufgaben oder ähnlichen eher postiven Betätigungen finden zu wollen. Andere haben sich selbst schon irgendwie aufgegeben, werden im harmlosen Fall zu Couchpotaoes, Genussmenschen, Ignoranten, Verschwendern oder Müssiggängern. 

Von den negativen Auswüchsen des Verlusts der Einheit in Form von Barbarei und Menschenverachtung will ich erst gar nicht viel reden. Beispiele hierfür sind tagtäglich in den Nachrichten zu finden. Nur eins will ich sagen: Das gemeinsame Kennzeichen all dieser Barbaren ist die Negierung der Menschlichkeit!

Denn der Aspekt der Menschlichkeit übergreift alle Kulturen, alle sozialen Schichten, alle Geschlechter und Alter. Und dies Alles, was Jeden mit Jedem verbinden könnte, lehnen diese armseligen Barbaren ab.

Doch die Menschlichkkeit wird uns allen, dir und mi in die Wiege gelegt. Eigentlich. Aber was machst du, was mache ich daraus?

Die ganz Kleinen unterscheiden die Menschen noch nicht nach falschen Kategorien. Für ein Kind ist ein anderes Kind in erster Linie ein potenzieller Freund und Spielgefährte und nicht der böse Feind oder der gefährliche Fremde.

Und - sei mal ehrlich - in welcher Welt würdest du lieber leben wollen? Bei den Barbaren, dann musst du selber Barbar werden. Oder in der Welt der kindlichen Menschen? Entscheideset du dich für Letzteres, dann darf deine Hygiene nicht nur auf das Äußerlich beschränkt bleiben, sondern du solltest dich vor allem innerlich läutern.

Vorsicht! Denn dieser Weg zu sich, in das Innerste von dir, ist nicht leicht. Im Gegenteil! Es ist viel einfacher und bequemer ein vielleicht halbwegs zivilisierter Mensch zu sein oder zu bleiben. Aber vielleicht lohnt sich der Weg für dich? Die Chancen, aus deinem Leben mehr zu machen, mehr Erfüllung, mehr Unabhängigkeit, mehr Freiheit, mehr Liebe in dein Leben zu bringen, stehen gut! Alles was du tun musst, du solltest dir ein bisschen Mühe geben.

Eine ausgezeichnete Beschreibung der Menschlichkeit habe ich in folgendem chinesischen Text gefunden:

              Milde und Güte sind die Wurzeln der Menschlichkeit.

             Achtung und Rücksicht sind ihr Boden.

             Nachsicht und Toleranz sind ihr Handeln.

             Bescheidenheit und Verbindlichkeit sind ihr Können.

             Sitte und Höflichkeit sind ihre Haltung.

             Rede und Ausdruck sind ihr Schmuck.

             Lieder und Musik sind ihr Wohlklang.

             Teilen und Schenken sind ihr Wirken.

 (siehe Richard Wilhelm: Li Gi. Das Buch der Riten, Sitten und Gebräuche. Neuausgabe Düsseldorf: Diederichs 1981; 3. Aufl. 1997)

Wenn du diese oben genannten Merkmale bereits verinnerlicht hast und danach lebst, dann schenke ich dir meine tiefste Bewunderung und neige ehrfurchtsvoll mein Haupt zu Boden. Denn dann hast du es geschafft, du bist ein freier Mensch, der edel ist, hilfreich und gut (frei nah Goethe)

Bist du noch nicht so weit, du siehst es aber auch gerne als deinen Weg, so lass uns doch ein Stückchen gemeinsam gehen und vielleicht auch gemeinsam wachsen.

 
Herzlich Grüße
Eric